Ich wurde atheistisch und antikatholisch erzogen und bin seit 2013 mal mehr, mal weniger katholisch, aber letzten Sommer wurden mir endlich die Augen geöffnet. Hier teile ich, was ich lerne, um anderen zu helfen, die sich ebenfalls alles selbst beibringen müssen. Herr, gib mir ein weises und verständiges Herz!
04 Juni 2026
03 Juni 2026
Fronleichnam
Am 2. Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche Fronleichnam. Das Wort "Fronleichnam" leitet sich vom mittelhochdeutschen "vrône lîcham" für "des Herren Leib" ab. In festlichen Prozessionen wird in einer Monstranz der Leib Christi durch die Straßen getragen.
Fronleichnam steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag. An Fronleichnam, liturgisch das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" genannt, feiert die katholische Kirche die Einsetzung der Eucharistie, also der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu. Am Gründonnerstag setzt Jesus Christus die Eucharistie ein, wenn er seinen Leib und sein Blut als Brot und Wein zur Speise gibt. Dieses Zeichen im Sakrament der Eucharistie ist ein sehr großes Zeichen der Nähe Gottes. Das müsste man eigentlich festlich feiern. Die Stille der Karwoche passt aber nicht zu feierlichen Gottesdiensten und Prozessionen. Darum wird das Ereignis an Fronleichnam nachgefeiert.
Fronleichnam geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich im Jahr 1209 zurück. In ihrer Vision habe sie den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Der Mond stehe für das Kirchenjahr, der dunkle Fleck für das Fehlen eines Festes des Altarsakraments.
Einzig ihrem Beichtvater, dem Erzdiakon von Lüttich und späteren Papst Urban IV. (1261-1264) erzählte die Nonne von ihrer Vision. Als Papst rief er am 11. August 1264 das "Hochfest des Leibes Christi" aus und erklärte es mit der Enzyklika "Transiturus de hoc mundo" (an der auch der Heilige Thomas von Aquin maßgeblich beteiligt war) zum allgemeinen kirchlichen Fest. *
Bereits 1246 wurde Fronleichnam im Bistum Lüttich gefeiert. Die erste Prozession in Deutschland fand zwischen 1264 und 1278 in Köln (St. Gereon) statt.
An Fronleichnam wird die gewandelte Hostie – der Leib Christi – in einer Monstranz durch die Straßen getragen. Der „Himmel“ genannte Stoffbaldachin schützt ihn. Auf dem Weg werden Statios an bis zu vier Außenaltären gehalten. Oft sind diese Außenaltäre mit Blumenteppichen geschmückt.
Bei jeder Statio wird ein Abschnitt aus dem Evangelium vorgetragen. Es werden Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen und über die Stadt gespendet. Die Prozession schließt meist in der Pfarrkirche mit dem "Tantum ergo", einem Abschluss-Segen und dem "Großer Gott, wir loben dich".
Die Monstranz (lateinisch "monstrare"=zeigen) ist ein liturgisches Gerät mit einem Fenster in der Mitte. Die gewandelte Hostie wird hineingestellt und zur Verehrung und Anbetung gezeigt.
Bei Prozessionen und beim eucharistischen Segen hält der Priester die Monstranz nicht mit bloßen Händen. Ein Tuch, das sogenannte Velum, bedeckt seine Hände. Es ist eine Geste der Ehrfurcht und schützt außerdem die kostbaren Geräte.
Martin Luther, ein ausdrücklicher Gegner des Fronleichnamsfestes, bezeichnete es 1527 als das "schädlichste aller Feste" und betrachtete die Prozessionen als "unbiblisch" und "Gotteslästerung". Zudem hatte er mit seiner Konsubstantiationslehre ein anderes Verständnis von der Konsekration, er vertrat die Ansicht, dass Christus nur während der Abendmahlsfeier unter Brot und Wein anwesend ist. **
Als Antwort auf die Reformation, die im 16. Jahrhundert die katholische Eucharistielehre heftig kritisierte, wurde von katholischen Christen in den folgenden Jahrhunderten Fronleichnam besonders prachtvoll als Bekenntnisfest ausgestaltet. In der NS-Zeit war der Zug der Gläubigen durch die Stadt vielerorts auch ein Akt des passiven politischen Widerstands. **
Mehr Infos unter Erzbistum-Koeln.de.
* Dieser Absatz ist von Katholisch.at.
** Dieser Absatz ist von Erzdioezese-Wien.at.
Fronleichnam steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag. An Fronleichnam, liturgisch das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" genannt, feiert die katholische Kirche die Einsetzung der Eucharistie, also der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu. Am Gründonnerstag setzt Jesus Christus die Eucharistie ein, wenn er seinen Leib und sein Blut als Brot und Wein zur Speise gibt. Dieses Zeichen im Sakrament der Eucharistie ist ein sehr großes Zeichen der Nähe Gottes. Das müsste man eigentlich festlich feiern. Die Stille der Karwoche passt aber nicht zu feierlichen Gottesdiensten und Prozessionen. Darum wird das Ereignis an Fronleichnam nachgefeiert.
Fronleichnam geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich im Jahr 1209 zurück. In ihrer Vision habe sie den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Der Mond stehe für das Kirchenjahr, der dunkle Fleck für das Fehlen eines Festes des Altarsakraments.
Einzig ihrem Beichtvater, dem Erzdiakon von Lüttich und späteren Papst Urban IV. (1261-1264) erzählte die Nonne von ihrer Vision. Als Papst rief er am 11. August 1264 das "Hochfest des Leibes Christi" aus und erklärte es mit der Enzyklika "Transiturus de hoc mundo" (an der auch der Heilige Thomas von Aquin maßgeblich beteiligt war) zum allgemeinen kirchlichen Fest. *
Bereits 1246 wurde Fronleichnam im Bistum Lüttich gefeiert. Die erste Prozession in Deutschland fand zwischen 1264 und 1278 in Köln (St. Gereon) statt.
An Fronleichnam wird die gewandelte Hostie – der Leib Christi – in einer Monstranz durch die Straßen getragen. Der „Himmel“ genannte Stoffbaldachin schützt ihn. Auf dem Weg werden Statios an bis zu vier Außenaltären gehalten. Oft sind diese Außenaltäre mit Blumenteppichen geschmückt.
Bei jeder Statio wird ein Abschnitt aus dem Evangelium vorgetragen. Es werden Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen und über die Stadt gespendet. Die Prozession schließt meist in der Pfarrkirche mit dem "Tantum ergo", einem Abschluss-Segen und dem "Großer Gott, wir loben dich".
Die Monstranz (lateinisch "monstrare"=zeigen) ist ein liturgisches Gerät mit einem Fenster in der Mitte. Die gewandelte Hostie wird hineingestellt und zur Verehrung und Anbetung gezeigt.
Bei Prozessionen und beim eucharistischen Segen hält der Priester die Monstranz nicht mit bloßen Händen. Ein Tuch, das sogenannte Velum, bedeckt seine Hände. Es ist eine Geste der Ehrfurcht und schützt außerdem die kostbaren Geräte.
Martin Luther, ein ausdrücklicher Gegner des Fronleichnamsfestes, bezeichnete es 1527 als das "schädlichste aller Feste" und betrachtete die Prozessionen als "unbiblisch" und "Gotteslästerung". Zudem hatte er mit seiner Konsubstantiationslehre ein anderes Verständnis von der Konsekration, er vertrat die Ansicht, dass Christus nur während der Abendmahlsfeier unter Brot und Wein anwesend ist. **
Als Antwort auf die Reformation, die im 16. Jahrhundert die katholische Eucharistielehre heftig kritisierte, wurde von katholischen Christen in den folgenden Jahrhunderten Fronleichnam besonders prachtvoll als Bekenntnisfest ausgestaltet. In der NS-Zeit war der Zug der Gläubigen durch die Stadt vielerorts auch ein Akt des passiven politischen Widerstands. **
Mehr Infos unter Erzbistum-Koeln.de.
* Dieser Absatz ist von Katholisch.at.
** Dieser Absatz ist von Erzdioezese-Wien.at.
Corpus Christi
What does the Solemnity of Corpus Christi celebrate?
Also known as the Most Holy Body and Blood of Christ, this feast honors Jesus Christ, Really, Truly, and Substantially Present under the appearances of bread and wine. This Presence happens through the change that the Church calls transubstantiation (“change of substance”), when at the Consecration of the Mass, the priest says the words that Christ Himself pronounced over bread and wine, “This is My Body,” “This is the chalice of My Blood,” “Do this in remembrance of Me.”
Why do Catholics celebrate Corpus Christi?
The Catholic Church honors Christ’s Presence in the Holy Eucharist with a special feast owing to St. Juliana of Liège, a 13th-century Norbertine canoness from Belgium. She had a great love for the Eucharist. When she was 16, she had a vision in which the Church was a full moon with a dark spot. The dark spot signified that the Church was missing a feast dedicated solely to the Body and Blood of Christ. Even though she had this vision several times, St. Juliana didn’t think that she could do anything to help institute this feast. Therefore, she kept it a secret for many years. Once she was elected prioress, she finally told her confessor, who in turn told the bishop. This eventually led to the Universal Feast of Corpus Christi.
...
When is the Solemnity of Corpus Christi?
The traditional date for Corpus Christi is the Thursday after Trinity Sunday, itself the Sunday after Pentecost. Thursday was chosen because it was the day on which the Last Supper was celebrated. Many ecclesiastical provinces (e.g. United States), however, celebrate it on the following Sunday, so that more people can attend. Where it occurs on Thursday, it is a Holy Day of Obligation, that is, Catholics must participate in the Mass.
Please read more on ETWN.
Also known as the Most Holy Body and Blood of Christ, this feast honors Jesus Christ, Really, Truly, and Substantially Present under the appearances of bread and wine. This Presence happens through the change that the Church calls transubstantiation (“change of substance”), when at the Consecration of the Mass, the priest says the words that Christ Himself pronounced over bread and wine, “This is My Body,” “This is the chalice of My Blood,” “Do this in remembrance of Me.”
Why do Catholics celebrate Corpus Christi?
The Catholic Church honors Christ’s Presence in the Holy Eucharist with a special feast owing to St. Juliana of Liège, a 13th-century Norbertine canoness from Belgium. She had a great love for the Eucharist. When she was 16, she had a vision in which the Church was a full moon with a dark spot. The dark spot signified that the Church was missing a feast dedicated solely to the Body and Blood of Christ. Even though she had this vision several times, St. Juliana didn’t think that she could do anything to help institute this feast. Therefore, she kept it a secret for many years. Once she was elected prioress, she finally told her confessor, who in turn told the bishop. This eventually led to the Universal Feast of Corpus Christi.
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When is the Solemnity of Corpus Christi?
The traditional date for Corpus Christi is the Thursday after Trinity Sunday, itself the Sunday after Pentecost. Thursday was chosen because it was the day on which the Last Supper was celebrated. Many ecclesiastical provinces (e.g. United States), however, celebrate it on the following Sunday, so that more people can attend. Where it occurs on Thursday, it is a Holy Day of Obligation, that is, Catholics must participate in the Mass.
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02 Juni 2026
01 Juni 2026
Sacred Heart of Jesus
June is dedicated to the Sacred Heart of Jesus—a devotion that reminds us of the immeasurable love Christ has for every human soul.
The origins of this devotion can be traced to the visions received by St. Margaret Mary Alacoque between 1673 and 1675. During these apparitions, Our Lord revealed His Sacred Heart, burning with love, crowned with thorns, and wounded by humanity's indifference. He invited the faithful to respond to that love through prayer, reparation, and trust in His mercy.
In one of these revelations, Jesus asked that the Friday after the Octave of Corpus Christi be dedicated to honoring His Sacred Heart. What began as a private revelation eventually spread throughout France before being extended to the entire Church by Pope Pius IX in 1856.
Today, the Solemnity of the Sacred Heart remains one of the most beloved feasts of the liturgical year, reminding us that the Heart of Jesus is a refuge for sinners, a source of mercy, and a sign of God's enduring love for humanity.
As we begin this month dedicated to His Sacred Heart, let us entrust our families, our intentions, and our hearts to Christ, who never ceases to love us.
The origins of this devotion can be traced to the visions received by St. Margaret Mary Alacoque between 1673 and 1675. During these apparitions, Our Lord revealed His Sacred Heart, burning with love, crowned with thorns, and wounded by humanity's indifference. He invited the faithful to respond to that love through prayer, reparation, and trust in His mercy.
In one of these revelations, Jesus asked that the Friday after the Octave of Corpus Christi be dedicated to honoring His Sacred Heart. What began as a private revelation eventually spread throughout France before being extended to the entire Church by Pope Pius IX in 1856.
Today, the Solemnity of the Sacred Heart remains one of the most beloved feasts of the liturgical year, reminding us that the Heart of Jesus is a refuge for sinners, a source of mercy, and a sign of God's enduring love for humanity.
As we begin this month dedicated to His Sacred Heart, let us entrust our families, our intentions, and our hearts to Christ, who never ceases to love us.
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