31 Mai 2026

Die Trinität (Dreifaltigkeit) / The Trinity



Das Konzept der Dreifaltigkeit entwickelte sich über Jahrhunderte in der frühen Kirche, insbesondere in Auseinandersetzung mit verschiedenen theologischen Strömungen und Häresien, die entweder die Göttlichkeit Christi oder des Heiligen Geistes leugneten oder die Einheit Gottes in Frage stellten. Das Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) und das Konzil von Konstantinopel (381 n. Chr.) waren entscheidend für die Formulierung des trinitarischen Dogmas, wie es heute im nicänischen Glaubensbekenntnis zum Ausdruck kommt. Der Dreifaltigkeitssonntag als eigenständiges Fest wurde erst im 14. Jahrhundert in der römisch-katholischen Kirche allgemein eingeführt, nachdem er zuvor bereits in verschiedenen lokalen Traditionen gefeiert wurde. *

Woher stammt der Begriff „Dreifaltigkeit“?
Die Heilige Schrift offenbart, dass Gott Einer und zugleich Dreieinig ist: Der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott und der Heilige Geist ist Gott. Diesen Glauben vertrat die Kirche von ihren Anfängen an. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine theologische Sprache, vor allem um verschiedene Irrtümer über das Wesen Gottes (z. B. drei Götter oder drei Erscheinungsweisen oder Aspekte Gottes) auszuräumen. Nach dem Ende der römischen Christenverfolgung im Jahr 313 n. Chr. beschäftigte die theologische Auseinandersetzung mit diesen Irrtümern die Kirche in ihren großen Konzilien des vierten und fünften Jahrhunderts.

Der Begriff „Trinität“ scheint bereits Ende des zweiten Jahrhunderts gebräuchlich gewesen zu sein. Er findet sich um 180 n. Chr. als griechisches „trias“ – bei Theophilus von Antiochia, der erklärt: „die Trias Gottes [des Vaters], Seines Wortes und Seiner Weisheit“ („Ad. Autol.“, II, 15). Tertullian übernahm das lateinische „Trinitas“ und der Begriff setzte sich im dritten Jahrhundert durch. **


Trinitatis/Trinity Sunday





Trinitatis/Trinity Sunday








Love - willing the good of the other
Joy - possessing the good you seek
Peace - Shalom, equanimity that comes from abiding in the presence of God
Long-suffering, patience - put up with a lot
Gentleness, kindness - common courtesy
Goodness, generosity - gives itself away
Fidelity, faithfulness - reliability
Meekness - able to curb anger
Temperance, self-control - not using others, not controlling others


1. Bold Speech,
2. Miracles,
3. Joy,
4. Intellectual curiosity and engagement,
5. Love.








24 Mai 2026

About Pentecost & the Holy Spirit












Fr. Chad Ripperger about Pentecost, the hidden role of Mary & Speaking in Tongues







Bishof Barron über den Heiligen Geist / Bishop Barron about the Holy Spirit








Love - willing the good of the other
Joy - possessing the good you seek
Peace - Shalom, equanimity that comes from abiding in the presence of God
Long-suffering, patience - put up with a lot
Gentleness, kindness - common courtesy
Goodness, generosity - gives itself away
Fidelity, faithfulness - reliability
Meekness - able to curb anger
Temperance, self-control - not using others, not controlling others


1. Bold Speech,
2. Miracles,
3. Joy,
4. Intellectual curiosity and engagement,
5. Love.








21 Mai 2026

Die 3 Formen der Liebe: Eros, Philia und Agape

Die katholische Kirche unterscheidet anhand der griechischen Antike drei Dimensionen der Liebe: Eros (begehrende, leidenschaftliche Liebe), Philia (freundschaftliche, geschwisterliche Liebe) und Agape (bedingungslose, göttliche Nächstenliebe).

Johannes 21,15-17:

15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst (Agapas-me? -> Agape) du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe (Philo-se -> Philia). Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst (Agapas-me? -> Agape) du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe (Philo-se -> Philia). Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst (Phileis me ->Philia) du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe (Philo-se -> Philia). Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 1







1 Eine Erklärung zu dem Bibelvers gibt es hier. (Diese Seite ist ohne Gewähr, aber in diesem Sinn hat auch ein Pfarrer in einer Messe, in der ich war, diesen Bibelvers erklärt.)

St. Eugène de Mazenod, Patron Saint of dysfunctional families

A Saint for my family:

St. Eugène de Mazenod, August 1, 1782–May 21, 1861, Patron Saint of dysfunctional families.

English: St. Eugène de Mazenod

Deutsch: Karl Eugen von Mazenod



19 Mai 2026

Das Apostolische Glaubensbekenntnis / The Apostle's Creed

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, (Hl. Petrus)
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, (Hl. Andreas)
empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, (Hl. Jakobus der Ältere)
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, (Hl. Johannes)
hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, (Hl. Thomas)
aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; (Hl. Jakobus der Jüngere)
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. (Hl. Philippus)
Ich glaube an den Heiligen Geist, (Hl. Bartholomäus)
die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, (Hl. Matthäus)
Vergebung der Sünden, (Hl. Simon der Zelot)
Auferstehung der Toten (Hl. Judas Thaddäus)
und das ewige Leben. (Hl. Matthias)
Amen.





16 Mai 2026

Bruder Klaus Gebet / The prayer of Brother Klaus

Dieses Gebet wurde heute im Stephansdom erwähnt 😊



My Lord and my God,
take from me everything
that distances me from you.

My Lord and my God,
give me everything
that brings me closer to you.

My Lord and my God,
detach me from myself
to give my all to you.


Gebete zum Heiligen Geist


Darf man bei der Messe klatschen? Was Päpste darüber gesagt haben


*****

Von: CNA


Von ChurchPOP / CNA Deutsch

Vatikanstadt - Samstag, 9. März 2024, 9:00 Uhr.

Oft sehen oder hören wir Menschen, die während oder am Ende der Messe anderen applaudieren – sei es für den Priester nach der Predigt, für den Kantor oder auch für den Chor am Ende der Liturgie. Ist das in Ordnung?

Viele haben eine Meinung dazu, aber im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Päpste zu diesem Thema geäußert.

Kardinal Joseph Ratzinger, bevor er Papst Benedikt XVI. wurde, schrieb im Jahr 2000 in seinem Buch „Der Geist der Liturgie“ Folgendes:
„Wo immer in der Liturgie Beifall für irgendeine menschliche Leistung ausbricht, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass das Wesen der Liturgie völlig verschwunden und durch eine Art religiöser Unterhaltung ersetzt worden ist. Eine solche Anziehungskraft verblasst schnell – sie kann auf dem Markt der Freizeitbeschäftigungen nicht mithalten, weil er immer mehr unterschiedliche Formen religiöser Erregung enthält.“

Auch andere Päpste haben sich zu diesem Thema geäußert, darunter Papst Johannes XXIII. und Papst Pius X.

Als die Gläubigen in einer Kirche außerhalb Roms auf die Ankunft von Papst Johannes XXIII. warteten, sagte dieser: 

„Ich bin sehr froh, hierher gekommen zu sein. Aber wenn ich einen Wunsch äußern soll, dann den, dass man in der Kirche nicht schreit, dass man nicht in die Hände klatscht und dass man nicht einmal den Papst grüßt, denn ‚templum Dei, templum Dei‘ (‚der Tempel Gottes ist der Tempel Gottes‘).“
Papst Pius X. sagte:

„Es gehört sich nicht, dass man dem Diener im Haus seines Herrn applaudiert.“

Der ehemalige Kaplan der großen US-amerikanischen Apologetik-Organisation Catholic Answers, Pater Vincent Serpa OP, äußerte ebenfalls seine Meinung.

„Ist es angemessen, dem Chor nach der Messe zu applaudieren? Ist das eine anerkannte Praxis?“, fragte der Anrufer in einer Radiosendung von Catholic Answers.

Pater Vincent antwortete: 

„Auf keinen Fall. Es ist höchst unpassend, und es liegt in der Verantwortung des Priesters, dafür zu sorgen, dass die Gemeinde das versteht. Der Chor singt nicht zur Unterhaltung. Er singt, um Gott anzubeten. Wir klatschen nicht, um zu beten. Wir beten.“

„Noch einmal, das ist keine Option. Wenn wir an einem anderen Ort wären, wäre es etwas anderes“, fuhr er fort. „Aber Liturgie ist Liturgie. Es ist die Anbetung Gottes, und sie muss auf eine angemessene Art und Weise geschehen, wie es die Kirche für richtig hält. Es ist gut, dass sie den Chor schätzen, aber sie können ihm draußen danken. Applaus ist an dieser Stelle nicht angebracht.“

„Es gibt Momente, in denen es angebracht ist, wie bei der Ordinationszeremonie, wenn man gefragt wird, ob der Weihekandidat würdig ist. Aber das ist es nicht. Es ist etwas anderes“, fügte Pater Vincent hinzu. „Man klatscht nicht am Ende der Messe, weil es einem gefallen hat. Darum geht es nicht.“

Eine offizielle Lehre der Kirche zu diesem Thema gibt es indes nicht. 


14 Mai 2026

The Ascension of Our Lord

Et Dóminus quidem Iesus, postquam locútus est eis, assúmptus est in coelum.





Paraklet (griech. παράκλητος paráklētos, lat. paracletus) ist ein mehrfach im Johannes-Evangelium verwendeter Begriff, der in der christlichen Theologie gewöhnlich mit dem Heiligen Geist identifiziert wird. Das altgriechische Wort παρακαλεῖν parakaleîn bedeutet „herbeirufen“, „einladen“; παρακαλεῖσθαι parakaleîsthai (Medium) heißt „trösten“; der Paraklet („παράκλητος“) ist also der „Herbeigerufene“ und der „Tröster“. Im nicht-religiösen Bereich erscheint das Wort als juristischer Terminus technicus in der Bedeutung „vorgeladen“ (adj.) bzw. „Anwalt“ (subst.) oder als „Vermittler, Fürsprecher“.

Paraclete (/ˈpærəkliːt/; Greek: παράκλητος, romanized: paráklētos) is a Christian biblical term occurring five times in the Johannine texts of the New Testament. In Christian theology, the word commonly refers to the Holy Spirit and is translated as 'advocate', 'counsellor', or 'helper'.




12 Mai 2026

13. Mai - Der Fatimatag / May 13th, Our Lady of Fatima




Das Angelusgebet / The Angelus Prayer




 


Deshalb verwende ich die App "Angelus Bell" - sie läutet jeden Tag um 6, 12 und 6.

Google Play

10 Mai 2026

Bishop Barron über Dämonen und die Hölle

Achtung: Ich kenne diesen Kanal nicht, aber das Video ist gut, deshalb teile ich es!


Gebete für die Verstorbenen im Fegefeuer / Prayers for the Deceased in Purgatory

Gebete für Verstorbene im Fegefeuer betet man für gewöhnlich für alle Verstorbenen, aber natürlich kann man zusätzlich auch explizit für bestimmte Verstorbene beten.

Ich, z.B., bete für alle Verstorbenen und auch explizit für den großartigen, viel zu früh verstorbenen und sehr vermissten amerikanischen P. Mark Beard und auch P. Gabriele Amorth, aber auch für P. Hugh Mullen und P. Noel Fitzpatrick aus Irland und auch meine Oma, sollte sie doch gläubig gewesen sein.


Gebete um Befreiung / Prayers for Deliverance

Gebete um Befreiung / Prayers for Deliverance by AnselmaHermine

02 Mai 2026

Warum beten wir während der Osterzeit das „Regina Caeli“ statt des „Angelus“?

Herz-Mariä-Sühnesamstag

"[T]eile mit, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten."

Die "Vier Elemente der Sühnesamstage"

1. Beichte
2. Heilige Kommunion
3. Rosenkranzgebet
4. 15 Minuten Betrachtung über die Geheimnisse des Rosenkranzes mit der ausdrücklichen Absicht, das Unbefleckte Herz Mariens zu ehren und zu trösten und Genugtuung zu leisten.

Dadurch sollen fünf Arten von Beleidigungen und Lästerungen gesühnt werden, die gegen das unbefleckte Herz Mariens begangen werden:
  1. Die Lästerungen gegen die Unbefleckte Empfängnis.
  2. Gegen Ihre Jungfräulichkeit.
  3. Gegen ihre Gottesmutterschaft, zugleich mit der Ablehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen.
  4. Die Beleidigungen jener, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegen diese unbefleckte Mutter einzuflößen.
  5. Die Beleidigungen jener, die sie direkt in ihren heiligen Bildern verunehren.
Jenen, die diese Übung an fünf ersten Samstagen in Folge wenigstens einmal im Leben recht tun, verspricht Maria überdies, ihnen in der Todesstunde mit jenen Gnaden ihres Sohnes beizustehen, die zu ihrem ewigen Heile erforderlich sind.

Du kannst mehr über den Herz-Mariä-Sühnesamstag hier lesen: