Das Konzept der Dreifaltigkeit entwickelte sich über Jahrhunderte in der frühen Kirche, insbesondere in Auseinandersetzung mit verschiedenen theologischen Strömungen und Häresien, die entweder die Göttlichkeit Christi oder des Heiligen Geistes leugneten oder die Einheit Gottes in Frage stellten. Das Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) und das Konzil von Konstantinopel (381 n. Chr.) waren entscheidend für die Formulierung des trinitarischen Dogmas, wie es heute im nicänischen Glaubensbekenntnis zum Ausdruck kommt. Der Dreifaltigkeitssonntag als eigenständiges Fest wurde erst im 14. Jahrhundert in der römisch-katholischen Kirche allgemein eingeführt, nachdem er zuvor bereits in verschiedenen lokalen Traditionen gefeiert wurde. *
Woher stammt der Begriff „Dreifaltigkeit“?
Die Heilige Schrift offenbart, dass Gott Einer und zugleich Dreieinig ist: Der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott und der Heilige Geist ist Gott. Diesen Glauben vertrat die Kirche von ihren Anfängen an. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine theologische Sprache, vor allem um verschiedene Irrtümer über das Wesen Gottes (z. B. drei Götter oder drei Erscheinungsweisen oder Aspekte Gottes) auszuräumen. Nach dem Ende der römischen Christenverfolgung im Jahr 313 n. Chr. beschäftigte die theologische Auseinandersetzung mit diesen Irrtümern die Kirche in ihren großen Konzilien des vierten und fünften Jahrhunderts.
Der Begriff „Trinität“ scheint bereits Ende des zweiten Jahrhunderts gebräuchlich gewesen zu sein. Er findet sich um 180 n. Chr. als griechisches „trias“ – bei Theophilus von Antiochia, der erklärt: „die Trias Gottes [des Vaters], Seines Wortes und Seiner Weisheit“ („Ad. Autol.“, II, 15). Tertullian übernahm das lateinische „Trinitas“ und der Begriff setzte sich im dritten Jahrhundert durch. **
Woher stammt der Begriff „Dreifaltigkeit“?
Die Heilige Schrift offenbart, dass Gott Einer und zugleich Dreieinig ist: Der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott und der Heilige Geist ist Gott. Diesen Glauben vertrat die Kirche von ihren Anfängen an. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine theologische Sprache, vor allem um verschiedene Irrtümer über das Wesen Gottes (z. B. drei Götter oder drei Erscheinungsweisen oder Aspekte Gottes) auszuräumen. Nach dem Ende der römischen Christenverfolgung im Jahr 313 n. Chr. beschäftigte die theologische Auseinandersetzung mit diesen Irrtümern die Kirche in ihren großen Konzilien des vierten und fünften Jahrhunderts.
Der Begriff „Trinität“ scheint bereits Ende des zweiten Jahrhunderts gebräuchlich gewesen zu sein. Er findet sich um 180 n. Chr. als griechisches „trias“ – bei Theophilus von Antiochia, der erklärt: „die Trias Gottes [des Vaters], Seines Wortes und Seiner Weisheit“ („Ad. Autol.“, II, 15). Tertullian übernahm das lateinische „Trinitas“ und der Begriff setzte sich im dritten Jahrhundert durch. **
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