Gedenktag katholisch: 17. Juli
Gebotener Gedenktag in der Erzdiözese Wien: 13. Oktober
Nicht gebotener Gedenktag in der Diözese Eisenstadt: 13. Oktober
* in Irland
† 17. Juli (?) 1012 in Stockerau bei Wien in Österreich
13. Oktober 1014: Übertragung von Reliquien in das Stift Melk.
Name bedeutet: schlanker Stein (keltisch)
Kolomanistein am Bischofstor des Stephansdoms in Wien:
Auf dem Kolomanistein, der jetzt im Wiener Stephansdom ist, wurde, der Überlieferung nach, der Heilige getötet, wobei etwas von seinem Blut - oder der letzte Tropfen seines Blutes - darauf fiel. Ihn zu berühren, bringt Segen; daher stammt der Handabdruck auf dem Stein.
Die Legende:
Einst wandelte ein fremder Königssohn, sein Name war Koloman, die Donau entlang, am Weg ins Heilige Land. In Stockerau war er müde und wollte in einer Herberge unterkommen. Da zu dieser Zeit gerade Viehdiebe und sonstiges Gesindel unterwegs waren (oder wegen seiner fremdländischen Kleidung als Spion verdächtigt), wurde der Wanderer vom wütenden Volk gefangengenommen, es hielt ihn für einen der Bösewichte. Er verstand die Sprache nicht, und niemand konnte seine fremdländischen Schriftstücke lesen, so landete er im Gefängnis und wurde gefoltert, weil die Richter der Meinung waren, er wolle sie nicht verstehen. Auf einem Stein hauchte Koloman als Folge der Folterung seinen letzten Atemzug, seine Leiche wurde von den Gerichtsknechten auf einem Holunderstrauch (oder Baum) aufgehängt, auf dem der Leichnam zwei Jahre lang hing. Als ein Jäger den Ermordeten in die Seite stach, floss Blut aus der Wunde.
Nun geschah jedoch ein Wunder: Die schon verdorrten Äste des Baumes begannen wieder zu blühen, Singvögel sangen darauf fröhliche Lieder und kein Rabe machte sich an dem Leichnam zu schaffen. Als die Knechte dies dem Richter erzählten, kam dieser in Zweifel, ob der Jüngling nicht doch unschuldig gewesen wäre. Die Leiche wurde daher vom Baum genommen und in ein Grab gelegt. Bald erblühten auch am Grab die hübschesten Blumen, sogar das Hochwasser, das Stockerau heimsuchte, verschonte nur diesen einen Platz. Zu genau dieser Zeit kam der Waffenmeister Kolomans durch den Ort, auf der Suche nach seinem Herren. Als er erfahren hatte, wie es diesem ergangen war, erfasste ihn eine Schwermut und bald starb auch er.
Als der Markgraf Heinrich I. (994-1018) davon erfuhr, befahl er sofort, beide Männer nach Melk bringen zu lassen und dort gemeinsam zu begraben. Als das Grab Kolomans geöffnet wurde, sah man das nächste Wunder: Der Leichnam war nicht verwest, es sah aus, als hätte sich Koloman gerade einmal schlafen gelegt. Die Reliquien wurden am 13. Oktober 1014 mit einem großem Festzug in das Stift Melk gebracht und feierlich bestattet. Der Stein jedoch, auf das Kolomans Blut getropft war, kam in den Stephansdom.
Patron von: der zum Strang Verurteilten, der Reisenden, des Viehs. Er schützt gegen Pest, Unwetter, Feuersgefahr, Ratten, Mäuse und Kopf- und Fußleiden. Bis 1663, als man den Hl. Leopold dazu bestimmte, war er der Landespatron Österreichs.
Catholic memorial day: July 17
Obligatory memorial day in the Archdiocese of Vienna: October 13
Gebotener Gedenktag in der Erzdiözese Wien: 13. Oktober
Nicht gebotener Gedenktag in der Diözese Eisenstadt: 13. Oktober
* in Irland
† 17. Juli (?) 1012 in Stockerau bei Wien in Österreich
13. Oktober 1014: Übertragung von Reliquien in das Stift Melk.
Name bedeutet: schlanker Stein (keltisch)
Kolomanistein am Bischofstor des Stephansdoms in Wien:
Auf dem Kolomanistein, der jetzt im Wiener Stephansdom ist, wurde, der Überlieferung nach, der Heilige getötet, wobei etwas von seinem Blut - oder der letzte Tropfen seines Blutes - darauf fiel. Ihn zu berühren, bringt Segen; daher stammt der Handabdruck auf dem Stein.
Die Legende:
Einst wandelte ein fremder Königssohn, sein Name war Koloman, die Donau entlang, am Weg ins Heilige Land. In Stockerau war er müde und wollte in einer Herberge unterkommen. Da zu dieser Zeit gerade Viehdiebe und sonstiges Gesindel unterwegs waren (oder wegen seiner fremdländischen Kleidung als Spion verdächtigt), wurde der Wanderer vom wütenden Volk gefangengenommen, es hielt ihn für einen der Bösewichte. Er verstand die Sprache nicht, und niemand konnte seine fremdländischen Schriftstücke lesen, so landete er im Gefängnis und wurde gefoltert, weil die Richter der Meinung waren, er wolle sie nicht verstehen. Auf einem Stein hauchte Koloman als Folge der Folterung seinen letzten Atemzug, seine Leiche wurde von den Gerichtsknechten auf einem Holunderstrauch (oder Baum) aufgehängt, auf dem der Leichnam zwei Jahre lang hing. Als ein Jäger den Ermordeten in die Seite stach, floss Blut aus der Wunde.
Nun geschah jedoch ein Wunder: Die schon verdorrten Äste des Baumes begannen wieder zu blühen, Singvögel sangen darauf fröhliche Lieder und kein Rabe machte sich an dem Leichnam zu schaffen. Als die Knechte dies dem Richter erzählten, kam dieser in Zweifel, ob der Jüngling nicht doch unschuldig gewesen wäre. Die Leiche wurde daher vom Baum genommen und in ein Grab gelegt. Bald erblühten auch am Grab die hübschesten Blumen, sogar das Hochwasser, das Stockerau heimsuchte, verschonte nur diesen einen Platz. Zu genau dieser Zeit kam der Waffenmeister Kolomans durch den Ort, auf der Suche nach seinem Herren. Als er erfahren hatte, wie es diesem ergangen war, erfasste ihn eine Schwermut und bald starb auch er.
Als der Markgraf Heinrich I. (994-1018) davon erfuhr, befahl er sofort, beide Männer nach Melk bringen zu lassen und dort gemeinsam zu begraben. Als das Grab Kolomans geöffnet wurde, sah man das nächste Wunder: Der Leichnam war nicht verwest, es sah aus, als hätte sich Koloman gerade einmal schlafen gelegt. Die Reliquien wurden am 13. Oktober 1014 mit einem großem Festzug in das Stift Melk gebracht und feierlich bestattet. Der Stein jedoch, auf das Kolomans Blut getropft war, kam in den Stephansdom.
Patron von: der zum Strang Verurteilten, der Reisenden, des Viehs. Er schützt gegen Pest, Unwetter, Feuersgefahr, Ratten, Mäuse und Kopf- und Fußleiden. Bis 1663, als man den Hl. Leopold dazu bestimmte, war er der Landespatron Österreichs.
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Catholic memorial day: July 17
Obligatory memorial day in the Archdiocese of Vienna: October 13
Optional memorial day in the Diocese of Eisenstadt: October 13
* in Ireland † July 17 (?) 1012 in Stockerau near Vienna, Austria
October 13, 1014: Translation of relics to Melk Abbey.
Name meaning: slender stone (Celtic)
St. Coloman Stone at the Bishop's Gate of St. Stephen's Cathedral in Vienna:
The St. Coloman stone in the St. Stephen's Cathedral in Vienna. It is said that he was killed on this stone and some of his blood or the last drop of his blood dropped on it. Touching it brings blessing, hence the handprint on the stone.
The legend:
Once, a foreign prince named Coloman was traveling along the Danube on his way to the Holy Land. Upon reaching Stockerau, he grew weary and sought lodging at an inn. As cattle thieves and other riffraff were roaming the area at the time (or suspected of being a spy because of his foreign clothing), the traveler was seized by an angry mob who mistook him for one of the villains. He did not understand the local language, and no one could read his foreign documents; consequently, he was imprisoned and tortured, for the judges believed he was willfully refusing to understand them. Coloman breathed his last upon a stone as a result of the torture, his body was hung by the court bailiffs on an elderberry bush (or tree), where it remained for two years. When a hunter stabbed the murdered man in the side, blood flowed from the wound.
Then a miracle occurred: the tree’s withered branches began to bloom anew, birds sang joyful melodies, and not a single raven disturbed the corpse. When the officials reported this to the judge, he began to doubt whether the young man had been guilty after all. The body was therefore taken down from the tree and laid in a grave. Soon, the loveliest flowers blossomed upon the grave as well; even the floodwaters that ravaged Stockerau spared that single spot. At that time, Coloman’s armorer passed through the town, searching for his master. Upon learning of his master's fate, he was overcome with deep sorrow and soon died himself.
When Margrave Henry I (994–1018) learned of this, he immediately ordered that both men be brought to Melk and buried there together. When Coloman’s grave was opened, another miracle was revealed: the body had not decomposed; it looked as though Coloman had simply lain down to sleep. On October 13, 1014, the relics were brought to Melk Abbey in a grand procession and solemnly interred. The stone upon which Coloman’s blood had dripped, however, was taken to St. Stephen’s Cathedral.
Patron of: those condemned to the gallows, travelers, and livestock. He protects against the plague, storms, the danger of fire, rats, mice, and ailments of the head and feet. Until 1663, when St. Leopold was appointed, he was the national patron of Austria.
Quellen: ein MA des Domes, CityABC, Walter Schattauer, Austria-Forum.
* in Ireland † July 17 (?) 1012 in Stockerau near Vienna, Austria
October 13, 1014: Translation of relics to Melk Abbey.
Name meaning: slender stone (Celtic)
St. Coloman Stone at the Bishop's Gate of St. Stephen's Cathedral in Vienna:
The St. Coloman stone in the St. Stephen's Cathedral in Vienna. It is said that he was killed on this stone and some of his blood or the last drop of his blood dropped on it. Touching it brings blessing, hence the handprint on the stone.
The legend:
Once, a foreign prince named Coloman was traveling along the Danube on his way to the Holy Land. Upon reaching Stockerau, he grew weary and sought lodging at an inn. As cattle thieves and other riffraff were roaming the area at the time (or suspected of being a spy because of his foreign clothing), the traveler was seized by an angry mob who mistook him for one of the villains. He did not understand the local language, and no one could read his foreign documents; consequently, he was imprisoned and tortured, for the judges believed he was willfully refusing to understand them. Coloman breathed his last upon a stone as a result of the torture, his body was hung by the court bailiffs on an elderberry bush (or tree), where it remained for two years. When a hunter stabbed the murdered man in the side, blood flowed from the wound.
Then a miracle occurred: the tree’s withered branches began to bloom anew, birds sang joyful melodies, and not a single raven disturbed the corpse. When the officials reported this to the judge, he began to doubt whether the young man had been guilty after all. The body was therefore taken down from the tree and laid in a grave. Soon, the loveliest flowers blossomed upon the grave as well; even the floodwaters that ravaged Stockerau spared that single spot. At that time, Coloman’s armorer passed through the town, searching for his master. Upon learning of his master's fate, he was overcome with deep sorrow and soon died himself.
When Margrave Henry I (994–1018) learned of this, he immediately ordered that both men be brought to Melk and buried there together. When Coloman’s grave was opened, another miracle was revealed: the body had not decomposed; it looked as though Coloman had simply lain down to sleep. On October 13, 1014, the relics were brought to Melk Abbey in a grand procession and solemnly interred. The stone upon which Coloman’s blood had dripped, however, was taken to St. Stephen’s Cathedral.
Patron of: those condemned to the gallows, travelers, and livestock. He protects against the plague, storms, the danger of fire, rats, mice, and ailments of the head and feet. Until 1663, when St. Leopold was appointed, he was the national patron of Austria.
Quellen: ein MA des Domes, CityABC, Walter Schattauer, Austria-Forum.

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